Dienstag, 25. April 2017

Past´e lenticchi ........ Pasta mit Linsen......schon mal gegessen? Und ein kleiner Supermarktschocker und warum ihr nie wieder ohne Rollkragenpullover einkaufen geht. Niemals.

Die Internetwelt im Allgemeinen übertreibt ja gerne mal mit ihren superwichtigen Artikelüberschriften und kreischigen Aufreißern. Ist gut für den Traffic und so hab ich schon vor Jahren gelernt: "Die 10 besten Tips ohne die ihr nicht leben könnt!", "Das hättet ihr nie gedacht......!", "Ich war total geschockt.....!"......sowas......wisst ihr? Ich find das ja voll schrecklich und wenn ich auf solche Überschriften treffe, lese ich die Artikel allerallermeistens dann gerade erst recht NICHT. Ätschundböh. Bin ich ein widerborstiges Wesen ;-)? Wahrscheinlich. Wobei es bestimmt immer noch genügend Trafficgenerierungstricks gibt, auf die ich hereinfalle. Nunja. Aber das mit den Überschriften fällt mir für meinen Blog im Leben nicht ein. Dann lieber weniger Leser, die aber ehrlich. Bestimmt habt ihr euch das so auch schon gedacht, und habt deshalb wahrscheinlich etwas stirnrunzelnd verstört auf die obige Überschrift gestarrt. "Nä......ist die jetzt auch im Club der Leserfänger???" NEIN! Und da ihr das ja hier gerade lest und nicht weggeklickt habt, bin ich sehrsehr stolz auf euch. Das zeigt gewisses Grundvertrauen mir gegenüber ;-)!

Denn! Die Überschrift ist echt und spiegelt mein schüttellähmungsartiges Grauen wieder.

Ich habe heute wirklich den Godfather meiner Supermarkt-Horrorgeschichten für euch. Ich schüttle mich auch nach Tagen immer noch........wuhaaaaa! Wer am Ende des Artikels das Gegenteil findet, darf mir gerne ne Mail schreiben und bekommt von mir ne Tapferkeitsmedallie verliehen.

Na dann versuche ich mich mal kurz zu halten, denn selbst beim Schreiben läuft mich noch grisselich den Rücken runter:

Ich letztens in der Gemüseabteilung eines Riesensupermarktes. Ich trete an die Auslagen, als es mir plötzlich am Ohr kribbelt. So eklig fadig. Bääääh. Ich klatsche heftig mit der Hand mehrmals übers Ohr und bin erstmal beruhigt, weils sofort weg ist. Weils für die weitere Geschichte wichtig ist: Ich trug meine Cabanjacke offen, darunter einen V-Ausschnitt-Pulli mit relativ großem Ausschnitt........darunter blanke Haut. Das in den nächsten Minuten auftretende leichte Kratzen und Kribbeln im Ausschnitt ignoriere bzw. bekratze ich leicht, weil ich vom Gemüse abgelenkt werde......hahahah.......oh Gott. Ist bestimmt nur ein FadenNahtEttiketoderso.

Als nächstes wandere ich in die Fischabteilung. Auf dem Weg dorthin kratzt und piekt es aber immer unangenehmer im Ausschnitt. Ich schäme mich ein wenig, weil man sich in meinem Alter (und wahrscheinlich auch grundsätzlich) überhaupt nicht öffentlich AM oder IM Ausschnitt kratzt, entscheide mich aber mich nonkonform zu verhalten und fasse mir selbst beherzt vor den Augen von mindestens 5 entgeistert schauenden anderen Kunden DIREKT IN den Ausschnitt. Ich bekomme etwas Knubbeliges, Fadiges zu fassen, dass ich zunächst aufgrund meines eingeschränkten Sichtfeldes (schaut mal direkt nach unten in euren Ausschnitt.......da sieht man nicht so 100protop......zum Glück.......außerdem lenkten mich die Blicke der anderen Kunden peinlich ab und ich wollte das "Ding" schnell zu Ende bringen) als grauweißschwarzes Fadengewölle identifiziere (ich hatte viel genäht die Tage) und vor mir auf den Boden der Fischabteilung werfe. Erst in diesem Moment erkenne ich dank meiner spontan ausgeheilten Alterssichtigkeit, dass es sich bei dem "Gewölle" um.................





..........die fetteste Spinne everever handelt. Zumindestens um die fetteste Spinne, die sich jemals in meinem Ausschnitt befunden hat. Ihr wollt eine Größenbeschreibung? Okay: Körper = wie ein M&M mit Nüssen, Körper mit Beinen = nehmt Daumen und Zeigefinger beider Hände zusammen und bildet einen Kreis.

Das fleischgewordene Grauen (Die Spinne war so fett......die hatte bestimmt Fleisch.....ich weiß das!).

Lovely Mr. Ü und ich schauen uns fassungslos an und ich fange vor lauter Ekel an zu Quietschen und jammere laut vor mich hin: "Boah wie eeeeeklllliiiicchhhh....iiiihhhhh.....EINE SPINNNEEEEEE!!!!! Ihhhhh!!" Ging bestimmt 10 Minuten so. Ich hab mich echt nicht mehr einkriegen können. Und zum Glück hab ich erst geschnallt, was die Kratzursache war, als sie schon vor mir auf dem Boden lag! Ist das fies? Und dabei würd ich mich noch nicht mal als speziellen Spinnefeind betrachten. Aber im Ausschnitt?????

NEIN!NEIN!NEIN!

Gequietscht hab ich dann noch bestimmt drei Tage lang in regelmäßigen Abständen mit zum Glück abnehmender Ekeltendenz. Zur seelischen Entlastung hab ich auch jedem Grashalm in der Umgebung die Story erzählt. Von vorne bis hinten. Und jetzt sagt doch mal ehrlich: Bei so nem Supermarktschocker kann man auch schon mal so ne Überschrift nehmen oder? Also Bitte!

Und damit wir uns jetzt alle doch ein klein bißchen von dieser Geschichte des Grauens ablenken können, hier ein von meinem persönlichen Kochgott Robert von Lamiacucina  (Er ist pensionierter, schweizer  Chemieingenieur und kann nicht nur erklären, WAS gut schmeckt, sondern auch warum das so oder so nicht klappt und funktioniert und wie mans dann machen muss! GROßARDISCH!) übernommenes Rezept für weltbeste Pasta mit Linsen........hmmmm.......sieht so harmlos aus und ist sooo gut!







Zubereitung:

1. Zunächst stellt ihr selber Nudeln her. Ich hab das mit meiner Kitchenaid gemacht. Den Teig kneten und dann mit dem Lasagneaufsatz auf Stufe 5 auswalzen. Die Teigplatten gut bemehlen und dann mit dem Pasta- oder Wellenrad in kleine Vierecke aufschneiden.

2. Dann das Olivenöl in einem Topf erhitzen und Lorbeerblätter, Knoblauch, in kleine Stücke geschnittenen Sellerie und entweder Peperoncino in dünnen Streifen (scharfe Variante) oder eine fein geschnittene Spitzpaprika (milde Variante) dazu geben und 5-8 Minuten andünsten.

3. Dann Tomatenpassata, Padinalinsen und 700 ml Wasser dazu geben und alles etwa eine halbe Stunde köcheln lassen.

4. Nun die Nudeln kurz in einem zweiten Topf al dente ziehen lassen, die Nudeln abschöpfen und in das Linsengemüse geben. Dann noch soviel vom warmen Nudelwasser zum Linsengemüse geben, bis es eine soßenartige Konsistenz bekommt. Buon appetito!






Nur so ein Gedanke am Ende nochmal zu der Spinnengeschichte. Um das ganze quasi abzurunden. Die war ja schwarzweißgrau und so. Und sah schon gefährlich aus. Meint ihr ich muss mir jetzt Sorgen machen? So von wegen Spinnenbiß? Im günstigsten Fall, kann ich bald Fäden aus meiner Hand schießen und von außen Hochhäuser hochklettern. Und irgendeine City retten. Hm. Und im ungünstigsten Fall? Ich hab jetzt Angst. Irgendein Spinnenkenner unter euch??? ........ Äh oder will ich das überhaupt wissen????

Urps.  Achtarmige Grüße!













Zutaten:
(für 4 Personen)

Pasta:

260 gr Mehl
2 Eier komplett
2 Eigelb
2 Teel Olivenöl

Linsengemüse:

300 gr Padina Linsen
4 Eßl Olivenöl
2-3 Lorbeerblatt
2 Knoblauchzehen
1 Peperoncino oder 1 längliche Paprikaschote
5 Eßl Tomatenpassata
2 Stangen Sellerie
Salz, Pfeffer

Dienstag, 11. April 2017

Ein doller Himbeer Quark Gugelhupf! perfekt für die Ostertage!

Kuchen? Perfekt für Ostern?

JA! Heute gibts Kuchen! ;-D Und dann auch noch mit Himbeeren!

Und was für ein famoses Gerät! Er sieht zunächst so......harmlos? will ichs mal nennen...... aus! Aber hey! Dann überzeugt er mit saftigsten inneren Qualitäten. Auch am nächsten Tag noch! Meine Mutter würde sagen "tätschig", was erstmal nach einer nicht liebevollen Beschreibung für die Saftigkeit klingt, die sonst schnell so einen optisch erstmal staubtrocken aussehenden Kuchen ereilt. "Tätschig" ist aber hier genau richtig! Quarkig! Himbeeren! Und kein bißchen sandig. Und das Allerbeste: Es ist keine hohe Backkunst zur Erschaffung dieses Meisterwerks erforderlich. Kein bißchen. Zutaten zusammenrühren, fertig. Eventuell noch Puderzucker und frische Himbeeren darauf platzieren. Gings schon mal einfacher? Und schneller? Fast nicht. Und sagen die schnell gehen erfordern auch kein großes Geschwafel meinerseits ;-D. Deshalb heute mal zackig und plingplongschnell.
Dafür gibts aber viele runtergeknipste Bilder..........hat einfach sonnen Spaß gemacht und war grad alles so hübsch. Ach und nicht dass ihr meint, das wär ein Winterkuchen oder so.....;-D......angesichts der eingeschneiten Himbeeren könnte man glatt meinen.......aber ne!......Frühling! Ostern! Sommer! All sowas! Sonne wir kommen!








Zubereitung:

Ich sagte es ja......schrecklich einfach!

1. Butter, Zucker und Vanille schaumig rühren.

2. Eier dazu geben und unterrühren, dann Quark und Creme fraiche dazugeben.

3. Danach Mehl, Stärke und Backpulver einrühren und ganz zum Schluß die Himbeeren einigermaßen vorsichtig in den Teig einarbeiten. Bei TK Himbeeren müßt ihr vorsichtiger sein als bei frischen, sie zerfallen schneller und ihr habt bei starkem Rühren in der Maschine sonst einen Prinzessin Lillifee Kuchen........will sagen, der Kuchen ist dann einheitlich rosa ;-D. Sofern ihr nicht ne Kinderparty im Haus hat ist das NICHT der gewünschte Zustand des Kuchens ;-D. Also: SANFT unterrühren!

4. Den Kuchen dann bei 180 Grad etwa 60 Minuten backen. Auf jeden Fall Stäbchenprobe zum Schluss machen! Kuchen nach dem Backen 10 Minuten abkühlen lassen und erst dann stürzen!















Habt die weltschönsten Ostertage mit vielviel Sonne und guten Laune und so! Ich bin dann mal in der Eifel den Fischteich bei Tante Bettina zähmen ;-D.













Zutaten:
200 gr weiche Butter
250 gr Zucker
1 Tl Vanilleextrakt
4 Eier
250 gr Quark
150 gr Creme fraiche
350 gr Mehl
50 gr Maisstärke
15 gr Weinsteinbackpulver
200 gr Himbeeren (TK!)

evtl 100 gr frische Himbeeren als Dekoration
Puderzucker

Dienstag, 4. April 2017

Need some inspiration für Ostern??? Na dann bitte hier entlang! Entspannt lässige Jeans Osterneier für coole Hasen, Recycling totale und ein klitzekleines Gekritzel

Dieses Jahr hab ich mich echt schwer getan mit Ostern. Ich weiß ja auch nicht, aber gefühlt war alles schon mal da, ich hab alles schon mal gesehen, kommt mir bekannt vor und rockt nicht mehr meine Seele. Schwarzweiß hab ich über, edles Gold und Glitzer hängt mir irgendwie zum Hals raus und skandinavischer Chic......puhhh, ist ja cool aber haben wir das nicht auch schon ewig und drei Tage ???? Vor Jahren bin ich schon über bunte Vögelchen weg (den Kindern zuliebe gabs die dann schon noch...aber ich ;-(....naja und jetzt sind sie alt genug, um drauf zu verzichten), Holzfiguren hab ich schon ewig entsorgt (wobei der Ansprühversuch mit schwarzer Farbe ja lustig frevelhaft war ;-D) und die fürchterlich wertvollen Meissenenten meiner Tante kann ich irgendwie nicht.......nein. Ich fühl mich noch zu jung dafür (Hahüpf ;-D).

Also hab ich einfach meine alten Ostergerümpelkisten aus dem Keller des Grauens hochgeholt, hab hier und da noch was in der WEIHNACHTSDEKO gewühlt ........ui!..... und nachgedacht. Hab einfach mit dem  alten Zeugs was zusammengestellt und fand mich ganz großartig, als ich ohne einen Minifunken Arbeit aus alt mittelneu machte. Und dann war Ende. Eigentlich reichte mir das so...... auch und gerade, weil  man ja immer aufpassen muss, dass einem Ostern dekotechnisch nicht entgleitet und man nicht unabsichtlich auf  die rosarotbunthasige Kitschblümchenundschnulzspur abbiegt. Was wiederum für schwarzweiß, schlicht und ohne viel Gedöns spricht. Hm. Ich falle mir gerade selbst ins Kreuz.

Dann. Aber dann. Als ich schon gar nicht mehr damit rechnete (nachts um 3 im Bett plötzlich hellwach und so .......ihr wißt), ja da hatte ich doch eine Idee die mir irgendwie spannend vorkam. Und auch überhaupt nicht kitschig schien. Schon in Gedanken. Fast schon lässig cool. Weil so gar nix Neues zu Ostern find ich ja auch irgendwie doof. Kann doch nicht sein, dass sich hier im Hause nix weiterentwickelt. Also hab ichs mal ausprobiert und siehe da........jau.......suppiiii und ich wähne mich nicht auf der Kitschspur. Ostern in Jeans!

Hier unten zuerst aber mal mein aus alt mach mittelneu. Nur weil ichs ja doch schon mag. Auch wenns halt mal wieder schwarzweiß ist. Aber schlicht und skandinavisch und so ist ja....naja...ich erwähnte es schon. Die Klebebuchstaben sind übrigens aus dem Schreibwarenladen. Schrecklich einfach. Quasi Arne Jacobsen Eier ;-D.




Erkennt ihr sie wieder???? Meine Lichterkiste von Weihnachten??? Hoohaaa. Da geht was, ne? Multifunktional einsetzbar das Ding, was? Da habt ihr an Weihnachten anläßlich meines Posts bestimmt gedacht...."Boah, die wieder mit ihren Schrägevogelideen....wo soll ich denn jetzt so ne Kiste herkriegen und überhaupt!....Brauch ich die jemals wieder und dann verstaubt die mir in der Ecke und so!"

Ja! Da seht ihrs. Daneben gelegen ;-)! Wir recyceln Deko. Hier kommt nix um aufm Blog! Alles Investitionen in ein langes glückliches Immerwiederdekoleben. Das mit der Kiste war ein Invest! Miniinvest!







In der Kiste ist wirklich GAR NIX neu. Angefangen von den bemalten wie unbemalten Gänseeiern, dem Straußenei, den Federn, und den Kupferdrahtkrönchen für die Eier. Sogar die Schildchen mit Pieppiep und dem Rabbitshome und die Schleichhasis hatte ich noch aus bunteren Zeiten.






Aber hier nun endlich zu meinen Jeanseiern. Innerlich wie äußerlich. Was ich ja beim besten Willen  nicht fassen konnte: Ich hab versucht sowas mal zu googeln und zu pinteresten und all sowas und ....ich glaubs ja nicht......das hat noch nie jemand gemacht???? Kann doch gar nicht sein? Aber ich hab ernsthaft nix gefunden. Verrückt! Dabei so naheliegend....oder nicht?

Ich hab also für die Eier Jeansohren genäht. Das ist fürchterlich einfach, denn man braucht nur ne olle Jeans und eine einzige Naht einmal außen herum. Die Challenge ist eher die Größe des Eis zu treffen. Ich hatte mir deshalb aus Zewa (ja richtig gelesen: Zewa!) einen Prototyp genäht. Die Ohren werden nach dem Zusammennähen erstmal bei 40 Grad in die Waschmaschine gestopft, damit sie schön an den Kanten ausfransen und nach dem Trocknen dann mit Füllwatte im Ohrenbereich ausgestopft. Zum Schluß hab ich dann noch auf jeweils ein Öhrchen eines Paares ein kleines rotes Herz bzw. "Hasi" draufgestickt. Muss nicht unbedingt sein.........wie war das nochmal mit dem dekotechnisch entgleiten ;-D???? Na kommt....aber das ist grade noch so zu vertreten und drückt meine unendlich empfundene Liebööö für die anvisierten Ostereieresser in spe aus. Ihr versteht.





Die Eier selber sind mit normaler Eierfarbe gefärbt. Die Eier einfach in immer unterschiedlichen Positionen in ein nur wenig mit Farbe gefülltes Glas legen und immer wenn sich eine Farbkante gebildet hat nochmal in eine andere Position drehen. So habt ihr mehrere unterschiedlich blaue Farbschichten und eben den Jeanseffekt. Um den Effekt dann noch so richtig rauszukitzeln malt ihr nach dem Trocknen dann noch mit einem braunen Lebensmittelstift die "Nähte" und eine kleinen Hosentasche drauf. Fertig ist das lässige Ei.






Zum Schluß hab ich noch was für die Maler unter euch. Ich wollte ein ungewöhnliches Osterbild. Kein flauschighasiges sondern ein beklopptes Bild. Und da der große Sohn im KunstLK gerade an solchen und ähnlichen Themen vorbeischrabbte, fühlte ich mich inspiriert mich genau an so einen Hasen hier unten kaputtzumalen.......hahaha....."Mama was malst du dir da einen......das wär mir viel zu detailliert......ich mags eher expressionistisch." Hach. Manchmal wär ich ja gerne nochmal im KunstLK. Ich finds schon voll spannend Aufgaben egal welcher Art gestellt zu bekommen und mich dran zu versuchen. Das ist auch der Grund, warum ich meine Blogkooperationen so mag. Ich bekomme ein Thema und ein "Schau mal was du draus machst!". Ich lieeebe es. KunstLK im kleinen aufm Blog. Dafür in real. Meimei ;-)!







So und jetzt huschhusch raus und genießt das wunderbare Wetter! Ich wünsch euch was ihr Hasen ;-)!



Material:

Klebebuchstaben von hier
Gänseeier von hier
Wachteleier von hier
Schleichhasen hier, hier, hier
Federn von hier und hier
Kupferdraht für die Krönchen von hier
Holzkiste ähnlich von hier
Eierfarbe von hier
Lebensmittelstifte von hier
Bleistiftset mit unterschiedlichen Härtegraden von hier

Dienstag, 28. März 2017

Teriyaki Wildlachs mit Radieschen Granatapfel Salsa

Da hab ich gestern ein schon ewig vor mir hergeschobenes Rezept für Teriyakilachs eeeennndddlich mal ausprobiert. Ich sags euch, ich hab sogar schon nachts davon geträumt und hatte den prognostizierten Feingeschmack schon präzise auf der Zunge......und hab es irgendwie doch nie gekocht. Wunderlich.

Jetzt könnte man fies wie man so ist denken...ha!...die wieder, die hats einfach immer wieder vergessen! Fisch kaufen kann so beschwerlich sein und so. Hm. Man könnte sich das aber auch schönsaufen und sagen, ich hab einfach lange daraufhin gearbeitet und mich einfach selber so wahnsinnig und verrückt gemacht, bis ich mir selbst quasi den Teller aus der Hand reiße vor lauter Jiper......ähm.....geht das überhaupt? Ach egal. Irgendwas davon wird's gewesen sein und ich überlasse es eurer eigenen Fantasie, weshalb es so kam. Die bekloppteste Variante ist bestimmt die Richtige......ihr wisst ja....ich wieder.

Ich war dann auf jeden Fall so geblendet von meiner eigenen Vorstellungskraft und dem Vorgeschmack auf dieses fulminante Essen, dass ich überhaupt nicht in Zweifel gezogen habe, dass mein erster Versuch minikleine, technische Schwächen aufweisen könnte. Der Profifoodblogger hätte das bestimmt 2 oder 3-4 wasweißich 5-10 Mal probegekocht, bevor er das verblogt hätte......ähm ich nicht. Das hat so auch wunderbar geschmeckt. Ich sag euch aber im Rezept, was ich optimal ausfeilen würde beim nächsten Mal.....also keine Sorge, falls ihr mal einen 3 Sterne Starkoch zu Besuch habt und den bekochen müßt....;-D....schwitz......ihr Armen!





Zubereitung:

1. Zuerst einmal braucht ihr ein schönes Stück Lachs. Wildlachs ist natürlich irgendwie leckerer als der normal aus der Zucht, klar, aber dazu muss ich ja nix sagen. Entscheidet nach Budget und Vorliebe. Seht vielleicht nur zu, dass ihr eher ein gleichmäßig dickeres Stück bekommt, das wird im Ofen nicht so schnell trocken. Ich habe meine Wildlachsseite halbiert, wie ihr unten auf den Bildern sehen könnt, denn wir waren nur zu zweit. Den Lachs legt ihr dann mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgeschlagenes Backblech. Den Ofen heizt ihr vor auf 180 Grad.

2. Nun rührt ihr eure Marinade an. Diese besteht aus

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Mit der Marinade wird dann der Lachs eingepinselt. Ich hatte den Fehler begangen, zuviel der Marinade von Anfang an darüber zu geben. Die läuft dann aber vom Lachs runter und karamellisiert auf dem Backpapier, als nicht da, wo wir das wollen, nämlich auf dem Fisch. Ihr pinselt also den Lachs ein und gebt ihn in den vorgeheizten Ofen, je nach Dicke des Stücks zwischen 10 und 20 Minuten. Während des Garvorgangs pinselt ihr den Fisch mit der übrig gebliebenen Marinade mehrmals erneut ein! Die letzten 5 Minuten könnt ihr meinetwegen den Rest der Marinade komplett darüber geben.





3. Nun kocht ihr euren Reis, bzw, lasst ihn kochen. Dazu gebt ihr ein Glas Reis mit 1 1/2 Glas Wasser in einen Topf, lasst einmal blubbernd aufkochen und schaltet die Herdplatte dann aus. Eventuell den Topf halb von der Herdplatte ziehen, damit er nicht anbrennt. Das Reisabgießen entfällt so komplett und ihr habt nach 10 Minuten essfertigen Reis. So easy!

4. Für die Salsa würfelt ihr die Radieschen eines kompletten Bundes in kleine Stücke, holt die Kerne aus eurem Granatapfel und schneidet 2 Stangen Frühlingszwiebeln in dünne Ringe. Dann gebt ihr alles zusammen in eine Schüssel und schmeckt mit Salz, Pfeffer, Himbeeressig und etwas mildem Öl ab. Wer mag gibt noch gehackten frischen Koriander dazu. Alternativ kann man aber auch Kresse beim Anrichten über die Salsa streuen, das ist auch super, weil es die scharfe Note der Radieschen unterstützt.






5. Dann noch kurz etwas schwarzen Sesam in einer Pfanne anrösten (Ich mache immer etwas mehr und fülle das in ein Kännchen.....wir essen oft asiatisch und Sesam ontop ist immer toll!).

6. So. Euer Fisch sollte inzwischen fertig sein. Entweder richtet ihr direkt auf dem Backblech an, oder verteilt entsprechend die Stücke mit der Salsa auf die Teller. Reis dazu geben und mit schwarzen Sesam bestreuen.....fertig.






Falls irgendwer Probleme mit dem Ausnehmen eines Granatapfels hat (irgendwie ist es IMMER Sauerei, so aber eher weniger) der schaut mal wie ich das so mache. Im weißen Abendkleid würde ich das aber niemalsnever nach keiner Methode dieser Welt tun. Also. Aber schmeckt halt oberköstlich so ein Granatapfel.





Ich wünsch euch was! Juchheee!












Zutaten:
(für 2 Personen)

400 gr Wildlachs

Marinade für den Wildlachs:

75 ml Teriyakimarinade (Asialaden)
50 ml Honig
1 Knoblauchzehe durchgedrückt
1 Msp gemahlener Koriander
Abrieb einer halben Biolimette

Salsa:

1 Granatapfel
2 Bund Radieschen
2 Stangen Frühlingszwiebeln
Koriander oder Kresse
Salz, Pfeffer
Himbeeressig
mildes Öl

Basmatireis oder Thai broken Reis (Asialaden)
gerösteter schwarzer Sesam (Asialaden)